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Liebe Mutti!

Meine Tochter ist gerade 6 Jahre alt geworden und sie hat auch Down-Syndrom, somit weiß ich, was Du jetzt erlebst. An Anfang ist sehr schwierig es zu akzeptieren. Das ist doch nicht das was Du erwartet hast! Lass Dich weinen und verzweifeln. Du musst die ganze Traurigkeit und Sehnsucht nach diesem Kind, das geboren werden sollte, ausschreien. Aber vertraue mich, mit Zeit ist es immer besser. Die Verzweiflung vergeht und man kann besser die Traurigkeit verkraften.

Es gibt doch Dein Kleinkind, der wartet, um Dir viel Freude zu schenken, obwohl jetzt es schwer ist, an das zu glauben. Erstelle keine "schwarze Liste" der Sachen, die Dein Kind sicherlich in Zukunft nicht machen kann. Wie andere gesunde Ebengebürtige ist Dein Kind eine grosse Unbekannte. Ganz bestimmt wird das Kind Dich noch mehrmals überraschen.

Es kann kein Wissenschaftler werden, aber anhand deiner Liebe wird dein Kind sicherlich glücklich. Meine Julia ist ein glückliches Kindergartenkind, das uns mit ihren neuen Fähigkeiten die ganze Zeit überrascht. Manchmal schäme ich mich, dass ich sie nicht schätze. Obwohl manchmal die Traurigkeit und Leid zurückkommen, ist die mit Julia verbrachte Zeit eine grosse Freude für uns alle. Ich mache keine "schwarze Liste" mehr und die Mehrheit der Sachen, die ich auf die eingetragen hatte, streichet Julia regelmäßig selbst durch.

Wir lieben unseren Kinder, weil sie da sind und nicht wie sie sind. Krankheiten und Unglück können auch die Kinder, mit der richtigen Chromosomenzahl, treffen aber wir wollten doch nicht auf unsere Liebe verzichten.

Ich möchte nicht sagen, dass die Erziehung vom Kind mit Down-Syndrom einfach ist, aber wenn ich meine ältere, gesunde Tochter, ihre Ebengebürtige und die Kinder meiner Freunden beobachte, denke ich, dass die Kindererziehung allgemein keine einfache Sache ist. Dein Kleinkind wird sicherlich alles lernen, was die andere Kinder auch lernen. Vielleicht dauert das ein bisschen länger und es verlanget dabei mehr Arbeit, aber man hat bei jedem Erfolg so viel Glück. Ich erinnere mich genau an den Tag, wann Julia sich selbstständig hingesetzt hat, wann sie erstmal "Mama" gesagt hat!

Es ist wahr, dass Du, wie ich vor sechs Jahren, nicht wolltest, dass die Welt der Kinder mit Down-Syndrom auch Deine Welt wird. Aber es ist passiert und niemand kann das ändern. Um die anderen Sachen können wir zusammen kämpfen. Mir und anderer Müttern helfen unsere Treffen und Gespräche in unserer kleinen "Unterstützungsgruppe", vielleicht würde es besser zu schreiben, in unseren Freundeskreis. Wann Du sich stark genug fühlst, ruf uns an und besuch unserer Treffen. Falls nicht, lass Dir Zeit und komm zu uns, wenn Du bereit wirst. Wir werden auf dich warten.

Frau Jadwiga Wisniewska, Tel: 0048 502 177286

pop Janvier 2007 nast
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